Homerecording: Wichtige Tipps für die Aufnahmen zu Hause

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Immer mehr Menschen interessieren sich für das Homerecording, also der Musikproduktion zu Hause statt in einem professionellen Tonstudio. Das hat viele Gründe, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, sich ein eigenes Tonstudio zu mieten oder aufzubauen oder gar sich in ein Tonstudio einzukaufen, um dort die eigene Musik aufnehmen und produzieren zu können. Deswegen entscheiden sich viele, besonders die Anfänger, für das Homerecording und versuchen alles in den eigenen vier Wänden zu gestalten und zu produzieren – was auch sehr gut klappen kann, wenn man sich vor der Produktion gut genug vorbereitet!

Doch gerade beim Homerecording werden einem viele Stolpersteine in den Weg gelegt, die es zu beseitigen gilt. Zwar hat man durch das eigene Studio zu Hause viel mehr Freiheiten, neigt aber auch dazu, Fehler zu überhören oder sich immer selber einzureden, dass es aufgrund eines nicht vorhandenen Tonstudios nicht besser funktioniert.

Aber dem ist nicht so: Perfekt vorbereitet und vor allem wenn alles genau durchdacht ist, kann man sehr gut im eigenen Home-Studio seine Aufnahmen durchführen und perfekt abmischen. Dazu braucht es eben nicht immer ein professionelles Studio.

Einige Tipps für das Homerecording

Wir von djtutorial.de möchten auf dieser Seite einige Tipps zum Thema Homerecording bieten und dir somit eine Hilfe im Bereich Home-Recording sein. Wenn du gerade anfängst dich mit diesem Thema zu beschäftigen, kann es durchaus vom Vorteil sein, wenn du dich erst in die Thematik einließt, statt auf Verkäufer zu hören, die dir teures Equipment andrehen möchten, welches du vielleicht gar nicht brauchst.

Fehler direkt korrigieren

Gesangaufnahmen im Homestudio: Bei Fehlern sofort korrigierenGerade beim Aufnehmen von Stimmen und Gesang ist es wichtig, dass Ruhe herrscht. Wenn man allerdings seine Stimme oder seinen Gesang zu Hause aufnimmt, kann das ganz schnell passieren, dass der Nachbarshund bellt, ein Auto hupt oder ähnliche Störfaktoren mit aufgenommen werden.

Viele Anfänger sind dann der Meinung, dass sich solche Quellen einfach hinterher digital überarbeiten und ausmerzen lassen. Dem ist aber nicht immer so, weswegen wir empfehlen, ein neues Take zu erstellen und diesmal die Ruhe mitzunehmen – solange es geht. Vielleicht kann man dem Nachbarn auch erklären, dass man jetzt für eine Aufnahme seine Ruhe benötigt – was ja nicht unbedingt lange dauern muss.

Pausen sind wichtig für die Ohren!

Wer Homerecording betreibt, der neigt dazu, zu viel machen zu wollen. Bei einem professionellen Studio zahlt man, wenn es einem nicht selber gehört, saftige Stundensätze, um das Studio überhaupt nutzen zu können. Dadurch hat man viel mehr Pausen und ist nicht so oft im Studio wie Profis, die ihre eigenen Tonstudios haben.

Es ist wichtig, auch wenn man viel schaffen möchte, einfach mal Pausen einzulegen, an die frische Luft zu gehen und den Ohren eine Auszeit zu gönnen. So können sich die Ohren erholen und bleiben Gesund. Die Pausen beim Homerecording haben aber noch einen weiteren großen Vorteil: Sie verschaffen dir eine ganz andere Perspektive auf deine Aufnahmen, ermöglichen dir neue Ideen und bringen dir ganz viel Inspiration!

Wichtige Tipps für zu Hause und dein Homestudio

Instrumente und Plugins: Weniger ist mehr!

Zwar hat man auf dem eigenen heimischen Rechner oder Laptop meistens eine sehr große Sammlung an Plugins, Instrumenten, Loops, Samples und so weiter, doch ist ratsam, nicht versuchen alle zu verwenden. Das Sprichwort „Weniger ist mehr“ greift hier ganz gut, schließlich möchte man seine Aufnahmen und Mixes ja auch nicht überladen.

Deswegen solltest du nicht alle deine zur Verfügung stehenden Mittel bei deinen Aufnahmen verwenden, sondern es langsam angehen und dafür vielleicht mehr Aufnahmen beim Homerecording schaffen, wobei du deine gesamte Sammlung letztlich einsetzen kannst.

Backups beim Homerecording

Backups beim Homerecording: Am besten direkt auf CD brennenBeim Homerecording ist es wichtig, dass man regelmäßige Backups seiner Aufnahmen und Produktionen macht. Nichts ist schlimmer, als wenn man stundenlang, Tagelang oder Wochenlang an einem neuem Projekt gearbeitet hat, als wenn der PC oder Mac abschmiert und alle Daten verloren gehen. Es bringt zwar schon was, die aktuellen Daten in der Cloud oder auf externen Festplatten zu Speichern, doch da beim Homerecording der PC oder Mac auch als privater Rechner dient, muss man eine Stufe weitergehen und sich entweder eine Festplatte mit zwei Speichermedien holen, die sich automatisch spiegeln oder die gesamten Daten am besten auf einer CD brennen.

Letzteres nimmt zwar mehr Zeit in Anspruch, ist aber sicherer, denn wenn mal die Festplatte einen Crash hat, sind auch diese Daten weg. Die CD kann nur noch physisch zerstört werden, damit die Daten unbrauchbar werden.

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