Pioneer DDJ-SP1 Review & Test

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Mit dem DDJ-SP1 hat Pioneer einen hochwertigen DJ Controller für Serato DJ auf den Markt gebracht, der durch eine exzellente Verarbeitung und ein super Handlung überzeugen kann. Wir haben uns den Pioneer DDJ-SP1 genauer angeschaut und möchten euch zeigen, wieso wir den DJ Controller aus dem Hause Pioneer so gut finden.

Beim Pioneer DDJ-SP1 Controller handelt es sich um einen DJ-Controller bei dessen Entwicklung man das Hauptaugenmerk auf die Steuerung der DJ-Software Serato DJ gelegt hat. Die Pads und Regler sind bereits in dem DJ Programm vorgemappt und brauchen nicht extra eingestellt werden. Durch die 4-Deck Steuerung kann man einfach bis zu vier Decks steuern und seinen kreativen Gedanken und Wünschen freien Lauf lassen.

Im Grund sieht der DJ-Controller von Pioneer anders aus als andere, herkömmliche DJ Controller. Kein Wunder: Es fehlen Jog-Wheels und einige andere Steuerungen wie eine Pitch-Bend und so weiter. Man sollte aber bedenken, dass der DDJ-SP1 dazu gedacht ist ein Setup zu komplettieren und nicht zu ersetzen. Klar kann man auch schnell unterwegs ohne Turntables oder CD-Player auflegen und den Pioneer DDJ-SP1 mit dem Rechner verbinden auf dem die Software läuft, doch gedacht ist er dafür, spezielle Funktionen wie Cues, Loops, Effekte und so weiter in Serato DJ zu steuern.

Pioneer DDJ-SP1 – Der DJ-Controller ohne Jog-Wheels

Was direkt auffällt, ist dass der DDJ-SP1 keine Jog-Wheels hat. Dafür hat er massig Pads und Regler mit denen man die Software steuert. Der Controller ist dazu entwickelt worden um das eigene DJ-Setup zu komplettieren oder zu ergänzen. Er ist für die Steuerung spezieller Funktionen in der DJ-Software Serato DJ zuständig und bietet dafür alle benötigten Regler und Pads.

Pioneer DDJ SP1 DJ Controller

Die beiden Decks

Obwohl der Pioneer DDJ-SP1 ein Controller ohne Jog-Wheels ist, ist sein Design typisch für einen DJ-Controller: Zwei Decks und eine Mixer-Einheit. Beide Decks sind identisch und bieten einige Möglichkeiten die Software zu steuern. Am auffälligsten sind die Pad-Bänke mit insgesamt 8 Pads (2 Reihen á 4 Pads).

Insgesamt sieben verschiedene Modi können auf den Pads, die übrigens hintergrundbeleuchtet und gummiert sind, getriggert werden:

  • Hot-Cue
  • Slicer
  • Roll
  • Sampler
  • Hot-Loop
  • Auto-Loop
  • Manual Loop

Übersicht über den ControllerIm Velocity-Modus ist die Steuerung des Sampler-Pegels über die Anschlagsstärke möglich. Das bedeutet: Je fester man auf die Pads „haut“, desto lauter wird der Sampler – der Pegel steigt also. Eine nette Funktion, die Pioneer dem DJ-Controller verpasst hat, die auch viele DJs erfreuen wird.

Ganz oben auf den Kanälen haben wir die FX-Sektion. In dieser lassen sich drei Effekte einfach und intuitiv steuern. Die Drehregler fühlen sich hochwertig an und machen einen sehr guten Eindruck. Mit ihnen ist es möglich die Effekte sehr präzise zu steuern und perfekt auf den Mix abzustimmen. Die einzelnen Drehregler werden über die darunter befindlichen Buttons aktiviert – leuchtet der Button, ist der Effekt aktiv und kann genutzt werden.

Mit der darunter befindlichen Control-Section, welche in einem gräulichen Feld liegt, können wir die Decks synchronisieren, den Slip-Modus aktivieren und deaktivieren und die Parameter nutzen. Dort befindet sich auch ein Drehregler, welcher den Autoloop aktiviert und sich einstellen lässt. Durch drehen vergrößert oder verkleinert man den Loop einfach.

Die Mixer-Einheit vom Pioneer DDJ-SP1

In der Mitte des Controllers befindet sich der Mixer, welcher die Decks miteinander verbindet und sie näher bringt. Ganz oben im Mixer gibt es eine FX-Einheit, mit der wir bestimmen können, welcher Effekt für welches Deck genutzt wird. So lassen sich nämlich auch die Effekte, die auf Deck A eingestellt sind einfach im Deck B nutzen. Somit sind rein rechnerisch bis zu sechs Effekte pro Kanal möglich.

Einfach via USB anschließen und loslegen: Der Pioneer DDJ-SP1

Da wir eine 4-Kanal Steuerung beim Pioneer DDJ-SP1 besitzen, finden wir unter der FX-Section eine Zuweisung. Somit können wir bestimmen, ob Kanal 1 und 2 oder Kanal 3 und 4 genutzt und gesteuert werden sollen.

Als nächstes kommt ein Drehregler. Bei diesem handelt es sich um den Browser-Regler, mit dem man einfach durch den Serato DJ Browser navigieren kann, ohne den Laptop zu berühren. Somit kann man auch einfach Tracks auf die Decks laden. Zum laden einfach einen Track auswählen und den Button für Deck A oder Deck B unter dem Regler drücken.

Dann gibt es noch einen Shift-Button, mit dem sich die sekundären Funktionen aktivieren und in der DJ-Software Serato nutzen lassen. Direkt unter den Shift-Button findet man den Regler für die Sampler Lautstärker, so dass man diese einfach und bequem auch am Controller steuern kann.

Fazit vom Pioneer DDJ-SP1 Review und Test

Das Gerät ist eine sinnvolle Ergänzung vom DJ-Setup für Serato DJs, die mit der Software einfach noch besser umgehen und sie noch präziser steuern wollen. Der Computer oder Mac wird durch den Controller nur noch für die Anzeige der Software und aller Parameter gebraucht.

Wir sagen: Ein wirklich zu empfehlender Controller, den man schnell und einfach via USB anschließt und von Serato DJ erkannt wird, so dass man ihn nutzen kann. Alle Regler und Pads sind schon gemappt, so dass man direkt loslegen kann. Die hochwertige Verarbeitung ist zu spüren, schwer ist der Controller auch nicht. Wieder ein Meisterwerk von Pioneer.

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