Reloop Beatpad erscheint am 15. November

Das Beatpad von Reloop

Auf der BPM 2013 hat Hersteller Reloop einen neuen DJ-Controller vorgestellt, dessen Alleinstellungsmerkmal die Kompatibilität zu einem iPad ist. Denn auf dem Reloop Beatpad lässt sich einfach ein iPad anstecken und aufstellen und schon kann es losgehen. Aber: Beim Controller Beatpad hat sich Reloop noch einige Highlights einfallen lassen, die sich sehen lassen können.

Reloop Beatpad: DJ-Controller für Apples iPad

Draufsicht: Reloop BeatpadSchon als Apple das erste iPad veröffentlicht hatte, war es nur eine Frage der Zeit, wann das erste Tablet Einzug in die DJ-Szene erhält. Nun hat Reloop es geschafft und einen DJ-Controller entwickelt, bei dem im Vordergrund stand, mit einem iPad aufzulegen. Ein Grund, weshalb Reloop einen Schlitz am Beatpad eingelassen hat, in dem das iPad perfekt passt und sich in optimaler Position aufstellen lässt.

Aber auch mit dem Apple iPhone, iPod, einem Computer oder Mac lässt sich das Reloop Beatpad nutzen, schließlich besitzt der Controller ein USB-Interface. Optimiert wurde das Layout allerdings auf die Software „DJAY“ für den Mac und für iOS, welches sich herunterladen lässt. Trotzdem macht das Mixen mit diesem kleinen aber feinen DJ-Controller auch mit anderer Software Spaß.

Beatpad besitzt integriertes Audio-Interface

Das Beatpad von ReloopNeben der Kompatibilität zu sämlichen iPhone-, iPad- und iPod Generationen besitzt der Reloop Beatpad DJ-Controller noch ein integriertes 4-Kanal USB-Audio Club Interface sowie eine AirPlay-Funktion, mit der sich Kabellos an kompatible Lautsprecher streamen und auf denen dann die Musik abspielen lässt.

Das Deck ist Modern und typisch für einen Controller aufgebaut: Es besitzt zwei Deck-Sections und eine Mixer-Section. Die beiden Decks zeichnen sich durch ihre großen und griffigen Jog-Wheels sowie vielen anderen Details aus. So gibt es zum Beispiel ein Stufenloses Pitch-Blend, mit dem sich Tracks pitchen lassen. Mit der Control-Section im Deck lässt sich einiges Steuern: Play, Pause, Beat-Jumping und vieles mehr.

Zudem besitzt das Reloop Beatpad über eine FX-Section in den Decks, die sich oberhalb der Jog-Wheels befinden. Mit drei Potis lassen sich Effekte auswählen, die FX-Parameter setzen und einen Filter steuern. Unter der FX-Section finden sich Tasten wieder, die zur Cue-Section gehören. Auf diese lassen sich Hot-Cues und Hot-Loops legen, die dann Live in the Mix abgefeuert werden können.

Der Mixer vom Reloop Beatpad

Der Mixer vom Beatpad ist gar nicht mal so schlecht, aber auch nicht wirklich was besonderes. Wir finden ihn gut, weil er übersichtlich ist. Hier findet man neben einem Crossfader auch noch zwei Linefader für beide Kanäle, eine Browse & Load Sektion in der sich schnell durch die Library der DJ-Software browsen lässt und sich Titel auf Knopfdruck ins Deck laden lassen.

Rückansicht vom Reloop Beatpad

Außerdem kann man mit einem Knopfdruck auswählen, welches Deck mal auf dem Kopfhörer hören möchte, welcher am Reloop Beatpad angeschlossen ist. Direkt darüber folgt die Equalizer-Sektion, in der sich ein 3-Wege Equalizer mit Hightones, Middletones und Lowtones für jedes Deck befindet. Auch die Gainregler für Kopfhörer, Main-Output und jeden Channel sind vorhanden.

Sonstiges rund um das Beatpad von Reloop

Sehr schön finden wir, dass Reloop das Beatpad USB-Powered entwickelt hat. Das heißt, dass die Stromversorgung über USB geschehen kann. Ein Netzteil ist aber in jedem Lieferumfang enthalten. Weiterhin gefällt uns die LED-Beleuchtung an den Jog-Wheels, die unter anderem die Nadelposition visualisieren soll. Laut Elevator ist das Reloop Beatpad ab dem 15. November 2013 erhältlich und kostet im DJ-Onlineshop 449 Euro. Dafür erhält man aber einen super DJ-Controller mit vielen Funktionen, iPod, iPhone und iPad Kompatibilität und viel mehr.

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