Ultramixer Tutorial: Cues & Loops

Die DJ Software Ultramixer bringt auch klassische DJ-Funktionen mit, wie zum Beispiel die Cues und die Loops. Die können frei gewählt werden, so dass du auf Knopfdruck zu einem festgelegten Punkt im Track springst und der Song ab dort weitergespielt wird (Cues) oder eben ein Loop aufgebaut wird. Auch die Loops kannst du in der Länge frei bestimmen aber auch schon voreingestellte Takte auswählen.

Ultramixer Tutorial: Cues setzen und nutzen

Leider sind die Wellenformen (Waveforms) in Ultramixer recht klein, was gerade bei Cue-Punkten recht störend sein kann. Vor allem weil man sie nicht genau setzen kann. Allerdings kann man in verschiedenen Skins auch größere Waveforms sich anzeigen lassen.

Die Cue-Punkte in Ultramixer lassen sich genau so einfach bedienen wie in jeder anderen DJ Software: Einfach an der Stelle, an der man einen Cue-Punkt gesetzt haben möchte, einen der 6 zur Verfügung stehenden Buttons klicken. Dann wird der Cue-Punkt genau dort gesetzt. Das funktioniert nicht nur während du einen Track im Deck abspielst, sondern eben auch im Pause-Modus, also wenn der Track nicht abgespielt wird und du dich zu dem jeweiligen Punkt, wo der Cue eingesetzt werden soll, navigierst.

Wenn die Cues gesetzt sind, kannst du einfach mit einem Klick auf den jeweiligen Button den Cue nutzen und abfeuern. Da es sich um Hot-Cues handelt, kannst du während deines Sets einfach immer wieder auf die Cues zurückgreifen und Live abspielen. Bei einem Klick springt der Song genau an die Stelle und wird dort weiter abgespielt.

Ultramixer Tutorial: Loops setzen und nutzen

Die zweite Funktion die wir dir in diesem Ultramixer Tutorial näherbringen möchten sind die Loops. Hier gibt es zwei verschiedene Modi die du nutzen kannst:

  • Festgelegte Takte für die Loops (Auto-Loops)
  • Start & Ende vom Loop selber festlegen

Beginnen wir mit den festgelegten Takten der Loops. Die gibt es in verschiedenen Längen in Ultramixer, aber eben die typischen Taktlängen:

  • 1/32
  • 1/16
  • 1/18
  • 1/4
  • 1/2
  • 1
  • 2
  • 4
  • 8
  • 16
  • 32

Die Takte kannst du schon vor dem setzen vergrößern und verkleinern (durchs klicken auf den Pfeil nach Links oder den Pfeil nach Rechts) oder eben „on the fly“, also wenn der Loop schon gesetzt worden ist und auch abgespielt wird. Mit einem Klick auf den Takt dann einfach aktivieren. Dort wo du dich gerade im Track befindest, wird der Start des Loops gesetzt. Deaktivieren kannst du den Loop im Ultramixer einfach mit einem erneuten Klicken auf den ausgewählten Takt.

Ultramixer Tutorial: So setzt du einen manuellen Loop

Eigene Loops kannst du mit der Steuerung direkt darunter festlegen. Dort findest du einen „In“ und einen „Out“ Button. Wie die Beschriftung schon verdeutlicht, kannst du mit dem „In“-Button den Start deines Loops festlegen. Genau dort wo du dich gerade im Track befindest ist auch dein Start des Loops. Genau so funktioniert dann aber auch der „Out“-Button: Dort wo du dich gerade befindest und den Button klickst, wird das Ende deines Loops gesetzt. Hier springt der Track dann, während er abgespielt wird und der Loop aktiv ist, zurück zum „In“ und fängt von vorne wieder an. Deaktivieren kannst du deinen manuellen Loop in Ultramixer durch einen weiteren Klick auf „Out“, welcher sowieso schon Gelb eingefärbt wurde und somit signalisiert, dass dein Loop aktiviert ist.

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