Ultramixer Tutorial: Vorstellung

Ultramixer ist eine DJ-Software, die eine Demo anbietet und sich auch immer mehr Beliebtheit erfreut. Der Grund ist einfach: Sie ist nicht teuer und relativ einfach gehalten. So können selbst Einsteiger eine gute DJ Software nutzen, die nicht zu überladen ist, dennoch aber genug Funktionen anbietet, zu Hause und auch in Clubs die ersten Gehversuche im Mixing zu machen.

Ultramixer Tutorial: Vorstellung der Software

Im ersten Ultramixer Tutorial geht es noch nicht ans eingemachte, sondern stellen wir dir erst einmal die Software vor. Wir bieten dir hier einen kleinen Überblick über Ultramixer und zeigen, was sich alles machen lässt, welche Funktionen es gibt und was du kennen solltest. Der Grund ist einfach: Es gibt Funktionen, die man einfach kennen muss, genauso wie es auch Funktionen gibt, die erst einmal zweitrangig sind.

Das wichtigste ist, dass du wissen musst, dass Ultramixer mit zwei Decks daherkommt, die sich beide am oberen Bildschirmrand befinden. Beide Decks sehen identisch aus und bieten auch die gleichen Funktionen. Zudem siehst du wichtige Informationen im Deck über deine Tracks, beispielsweise Tracknamen, BPM, verbleibende Zeit und wie hoch der Pitch eingestellt ist. Außerdem erfährst du noch den Tracknamen und siehst eine kleine Wellenform (Waveform), welche dir Peaks im Track zeigt – und den gesamten Verlauf der Sound. Leider ist die Wellenform in Ultramixer sehr klein ausgefallen, was aber nicht sonderlich stören sollte. Zudem hast du im Deck noch Cue-Pads, die Loop-Funktion und auch die Steuerelemente Play, Pause und Sync und den Pitch.

Eines der beiden Decks in Ultramixer

Playlist, Wishlist und Dateiarchiv in Ultramixer

Das Logo von UltramixerSehr Prominent in Utramixer sind die Dateiarchive platziert. Sie nehmen enorm viel Platz ein, was aber auch gut für den DJ sein kann, da er nicht ständig Scrollen muss, was auf Dauer schon enorm nerven kann. Links in dieser Sektion findest du das „Filearchiv“, mit dem du durch deine Ordner und Playlisten navigieren kannst. Hast du Beispielsweise eine Playlist angelegt und ausgewählt, wird dir der Inhalt dieser dann in dem größten Feld, der Mitte, angezeigt.

Von dort aus kannst du deine Tracks bequem per Drag & Drop auf deine Decks ziehen und dann abspielen. Oder du nutzt die Waitlist-Funktion, um eine aktuelle Playlist aufzubauen, die du bei deinem aktuellen Gig abspielen willst. Die Waitlist-Funktion von Ultramixer ist enorm nützlich, besonders wenn du schon vor deinem Gig eine Reihenfolge festlegen willst, in der Tracks gespielt werden. Zudem kannst du so auch Tracks dir „vormerken“ um dir dass springen zwischen deinen Playlist zu sparen.

Hier befinden sich deine Tracks: In den Playlists, Wishlist und Waitlist von Ultramixer

Und dann gibt es noch die Wishlist, die ebenfalls eine sehr nützliche Funktion darstellt, denn hier kannst du Tracks reinladen – natürlich via Drag & Drop, die sich von deinem Publikum gewünscht wurden. Jeder DJ kennt die Situation: Du legst dein Set im Club auf und ab und zu kommen Besucher, die sich einen Track wünschen. Dieser passt aber gerade nicht, sondern eher später im Set. Also legst du den gewünschten Track in die Wishlist und kannst immer sehen, ob noch wünsche offen sind oder nicht.

Der Mixer in Ultramixer

Ganz unten gibt es dann die Mixer-Sektion, die dir einen Cross-Fader, zwei Linefader (einen pro Deck), jeweils pro Deck einen 3-Band Equalizer und verschiedene Funktionen bietet. Der Crossfader lässt sich in Ultramixer einstellen, dass heißt, dass du bestimmen kannst, ob du eher schnellere Cuts möchtest (Crossfader-Curve wird recht kurz) oder ob du smoothe Übergänge machen willst (in dem Fall wird die Curve länger). Ein cooles Feature an Ultramixer ist, dass du die Curve auch selber einstellen und somit völlig flexibel gestalten kannst.

Der Mixer in Ultramixer mit Crossfader, 3 Band EQ, Linefadern und auch der Aufnahmefunktion

Neben der Anzeige für die Cruve des Crossfaders befindet sich eine Uhr. Betätigst du diesen Knopf, bekommst du direkt darunter einen Schieberegler eingeblendet, womit du die Fadingdauer einstellen kannst. Diese wird dann genutzt, sofern du die Auto-Mix Funktion von Ultramixer nutzt. Diese steht auch direkt dort unten in der Sektion zur Verfügung und kann mit einem Klick aktiviert werden. Ebenfalls dort unten zu finden: Die Recording-Funktion.

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